Christkindlmarkt 2022

Pressemitteilung:     

„Die Botschaft der Vögel“, 16.12.2022

 

Stockdorf, 16.12.2022

„Endlich wieder Christkindlmarkt in Stockdorf!“, freuten sich die Kinder und Erwachsenen des Montessori Kinderhauses in Stockdorf. Nachdem das beliebte vorweihnachtliche Dorftreffen wegen Corona mehrmals ausfiel, zog es Jung und Alt wieder an den Harmsplatz. Mit dabei auch die Kinder, deren Eltern und das pädagogische Team des Kindergartens, der im Untergeschoss der Grundschule Stockdorf beheimatet ist.

Dort bastelten Kinder und ihre Eltern attraktive Weihnachtskarten, die im Stand zum Verkauf angeboten wurden. Eine Tombola eröffnete allerlei Chancen, einen Gewinn mit nach Hause zu nehmen. Auch kulinarisch war einiges geboten. Dank der gebündelten Kochkünste konnten Gäste des Standes ein schmackhaftes Thai-Curry genießen oder auch einfach nur einen Chai-Tee oder einen Kinderpunsch zu sich nehmen. Alle Angebote wurden von den Eltern selbst organisiert, arrangiert und in wechselnder Standbesetzung unter die Leute gebracht.

 

Der Erlös fließt in diesem Jahr in Projekte des Kinderhauses, die sich in diesem Jahr besonders der Erziehung zum Frieden widmen. „Ich bitte die lieben Kinder, die alle Möglichkeiten haben, mit mir zusammen am Aufbau des Friedens in den Menschen und in der Welt zu arbeiten.“, ließ sich Maria Montessori auf ihren Grabstein eingravieren. Dieses Anliegen der bekannten Reformpädagogin könnte aktueller kaum sein, meint auch Kinderhausleitung Monika Klotz. Kurzerhand band sie das Thema in den Auftritt der singenden Kinder ein, die musikalisch auf der Bühne von einigen Eltern begleitet wurden. Über „Die Botschaft der Vögel“ von Kate Westerlund wurde das Publikum für die weihnachtliche Botschaft des Segens, der Freude und der Liebe sensibilisiert. Hand in Hand bildeten Kinder und Erwachsene im Laufe der Erzählung eine Menschkette über den gesamten Platz und wünschten sich in der Vielzahl der Sprachen, die sich auch im Kinderhaus wieder finden: „Es werde Frieden, Frieden auf Erden! Pax! Peace! Sholem! Pace! Myr! Paz! …und andere.

Danach stimmten alle mit ein, gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Mit der freudvoll gesungenen "Weihnachtsbäckerei" schloss die Montessori-Gemeinschaft aus Stockdorf ihre Präsentation auf der Bühne. Schön war´s, wieder einmal gemeinsam zu singen!

Das Kinderhausteam bildet sich fort

Maskenpflicht im Klinikum Großhadern hat uns nicht davon abgehalten, den Vorträgen namhafter internationaler Professor*innen zum Thema "Entwicklung in den ersten Lebensjahren" zu lauschen.

 

Auf dem internationalen Symposium der Theodor-Hellbrügge-Stiftung, an der in diesem Jahr 600 Teilnehmer*innen sowohl in Präsenz als auch Online teilhaben konnten, wurden Themen aus den Grundlagenwissenschaften und der klinischen Praxis zusammengeführt Diesen Schwerpunkten widmete sich die Tagung auch aus Anlass der

                                                                                                                                                           Neustandardisierung der Münchener Funktionellen

                                                                                                                                                           Entwicklungsdiagnostik 1. bis 4.Lebensjahr.

 

"Das Verständnis der normalen kindlichen Entwicklung ist Grundlage für die frühzeitige Bewertung von Entwicklungsauffälligkeiten. Im Rahmen des Symposiums werden Themen der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspädiatrie zur normalen und abweichenden Entwicklung in den ersten vier Lebensjahren dargestellt. Ein übergeordnetes Prinzip der Entwicklung ist die laufende Anpassung neurobiologischer und kognitiver Funktionen an vielfältige biologische, soziale und psychische Einflüsse. Die Übersichten über verschiedene Entwicklungsfunktionen beziehen zugleich Möglichkeiten der Diagnostik und der Frühbehandlung mit ein.", führten Prof. Dr. Mall sowie Dr. Voigt vom Kinderzentrum in München in die Referentenreihe ein. Dahinter verbargen sich hochinteressante Vorträge, die sich mit den neuesten Forschungergebnissen befassten.

 

Hier das Who-is-Who der Referenten mit ihren Vorträgen zu den Themen:

Das Kleinkind in Interaktion / Young children in interaction

Moritz Daum, Zürich

 

Die vorsprachliche Entwicklung als Fundament des Spracherwerbs / Prelinguistic development as foundation of language acquisition

Christina Müller, Bielefeld

 

Frühe Verlaufsmerkmale von Sprachentwicklungsstörungen / Early trajectories of developmental language disorders

Katja Garling, Rostock

 

Sprachtherapie in den ersten vier Lebensjahren / Language therapy in the first years of life

Kerstin Nonn, München

 

 Entwicklung von Wahrnehmung und Motorik in früher Kindheit / Perceptual and motor development in early childhood

Gudrun Schwarzer, Gießen

 

Frühe Störungen der motorischen Entwicklung / Early disorders of motor development

Volker Mall, München

 

Early intervention in infants at high risk of neurodevelopmental disorders with a focus on motor development / Frühe Behandlung von Kindern mit dem Risiko für Neuroentwicklungsstörungen mit einem Fokus auf die motorische Entwicklung

Mijna Hadders-Algra, Groningen

 

Studying developmental trajectories in developmental disorders / Untersuchung früher Entwicklungspfade bei Entwicklungsstörungen

Michael S. C. Thomas, London

 

Normale (kognitive) Entwicklung in der frühen Kindheit: Lernen als Kinderspiel / Normal (cognitive) development in early childhood: learning as play

Oskar Jenni, Zürich

 

Störungen der kognitiven Entwicklung: Früherfassung und Förderung / Impaired cognitive development: early detection and intervention

Michael von Rhein, Zürich

 

Frühbehandlung globaler Entwicklungsstörungen Störungen im Rahmen von genetischen Syndromen / Early intervention in children with genetic syndromes

Friedrich Voigt, München

 

Soziale Entwicklung in den ersten Lebensjahren Social development in the early years

Susanne Kristen-Antonow, München

 

Frühe Störungen der sozialen und emotionalen Entwicklung nach DC:0-5 / Early disorders of emotional and social development in DC:0-5
Margret Ziegler, München

 

Behandlung von Störungen des sozialen Verhaltens in den ersten Lebensjahren / Treatment of social behavior disorders in the first years of life

Frank Paulus, Homburg

 

Entwicklungsdiagnostik in den ersten Lebensjahren / Principles of early developmental diagnostics

Tamara Fuschlberger, München

BILDER UNserer Ausstellung

Endlich wieder ein Sommerfest!!

 

Unsere Kinder präsentierten in eindrücklicher Weise ihre Version der „Bilder einer Ausstellung“. Angelehnt an den bekannten Klavierzyklus von Modest Mussorgsky entwarfen und gestalteten die Mädchen und Buben individuell, aber auch gemeinschaftlich, Gemälde in unterschiedlichen Größen auf Leinwand. Passend zu den größten Bildern fügten sie ihre kreativen Ideen zu einem musikalischen Bühnenstück in vier Szenen zusammen und benannten das Gesamtwerk schlicht „Bilder unserer Ausstellung“.

 

Am Tag der Generalprobe staunten die geladenen Gäste der 1. Klassen der hausinternen Grundschule nicht schlecht über den 30minütigen Auftritt der Kindergartenkinder. Schulleiterin Babett Bauer stellte dankenswerterweise auch in diesem Jahr wieder Aula und Bühne zur Verfügung. Und so konnte man vier große Bilder „betrachten, hören und spüren.“, so die Vorleserin aus dem Kreis der Vorschüler*innen, die durch die Szenen führte.

 

Dazu stimmte die motivierte Gruppe die erste Szene an den Xylophonen ein. Begleitet am Klavier gelang es den jungen Musizierenden, die Phantasie des Publikums anzuregen. Dieses konnte sich förmlich vorstellen, wie das wilde Pferd durch den Wald galoppierte.

 

Das zweite Bild widmete sich der morgendlichen Begrüßung in allen Sprachen, die im Kinderhaus gesprochen werden – das sind doch immerhin 13!  Daran schloss sich die Szene zweier Igel, die sich über ihr Aussehen streiten. Mit Mut zur Identität beschloss einer der Igel das Lied: „Ich bleib so, wie ich bin.“

 

Zuletzt bekam das rote Pferd während seines Entspannungsbades die Aufdringlichkeit einer Fliege zu spüren. Diese fand es wiederum sehr unfair, beim Pferd nicht landen zu können und drohte damit, seine Freunde herbeizuholen.

 

Nach gelungener Präsentation ließen sich die Kinder nicht lange bitten und banden das Publikum in die Zugabe mit ein. „Die Freude stand allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben.“, freute sich Kinderhausleitung Monika Klotz über die Gemeinsamkeit von Kindern, Eltern, Familie und Pädagogen, die während der Corona-Entbehrungen stark gelitten hatte.

 

Mit diesem Auftakt freute sich die Kinderhausgemeinschaft tags darauf über das anschließende Sommerfest, das sich ganz dem Motto der Ausstellung widmete. In den Räumen konnten die individuellen Werke bestaunt werden, während eine Bank vor den Bildern zum Verweilen einlud. Ein reichhaltiges Büffet, viele Spiele im Freien und gute Gespräche rundeten den Tag ab. Für die Familien, deren Kind im Herbst in die Schule wechselt, wurde das Abschiednehmen eingeläutet. Die Übergabe des Garderobensymbols an ein künftiges Kind steht für das Freimachen des eigenen Platzes und die Begrüßung der neuen Familien. Wieder führte das Engagement aller zu einem gelungenen Fest, das sicher länger im Gedächtnis bleiben wird.

 

MK, PM 19.07.2022

Corona-Studie

Bildungsspender wieder aktiv!!

https://www.bildungsspender.de/montessori-stockdorf/

 

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